Anwaltskanzlei in Hamburg-Altona

Familienrecht in Hamburg

Meine Philosophie im Familienrecht

So viel Einvernehmen wie möglich. So viel Konsequenz wie nötig.

Ich bin überzeugt, dass faire, einvernehmliche Lösungen gerade in familienrechtlichen Auseinandersetzungen häufig der bessere Weg sind, insbesondere im Interesse der gemeinsamen Kinder. Wo eine solche Verständigung jedoch nicht möglich ist, vertrete ich die Rechte und Interessen meiner Mandanten mit Nachdruck und Entschlossenheit.

Besprechung in der Kanzlei: Britta Horney mit zwei Personen am Tisch

Begleitung

Mit Augenmaß, Erfahrung und Engagement an Ihrer Seite

Eine Trennung oder Scheidung gehört häufig zu den schwierigsten Lebenssituationen. Neben persönlichen Enttäuschungen und emotionalen Belastungen müssen weitreichende Entscheidungen getroffen werden: über die gemeinsamen Kinder, die finanzielle Zukunft und nicht selten auch über das bisherige Zuhause.

In dieser Situation ist es wichtig, eine verlässliche anwaltliche Begleitung an der Seite zu haben, die nicht nur die rechtlichen Fragen im Blick behält, sondern auch die persönlichen und familiären Hintergründe versteht.

Als Rechtsanwältin mit Schwerpunkt im Familienrecht berate und vertrete ich Sie in allen wesentlichen Fragen rund um Trennung, Scheidung, Kinder und die damit verbundenen finanziellen Auseinandersetzungen.

Mein Ziel ist es, Konflikte möglichst einvernehmlich zu lösen, ohne dabei Ihre berechtigten Interessen aus den Augen zu verlieren. Gerade wenn gemeinsame Kinder betroffen sind, halte ich es für besonders wichtig, tragfähige Lösungen zu entwickeln, die nicht nur kurzfristig funktionieren, sondern auch langfristig Bestand haben.

Wo eine Verständigung jedoch nicht möglich ist, vertrete ich Ihre Interessen mit der notwendigen Konsequenz und Entschlossenheit, selbstverständlich auch vor Gericht.

Von der Trennung bis zur Scheidung

Meine Schwerpunkte im Familienrecht

1. Trennung und Scheidung

Rechtliche Klarheit in einer schwierigen Lebensphase

Eine Trennung verändert vieles. Neben der eigentlichen Scheidung stellen sich zahlreiche rechtliche und organisatorische Fragen: Wer bleibt in der gemeinsamen Wohnung? Wie werden die finanziellen Verhältnisse geregelt? Welche Vereinbarungen sollten bereits während der Trennung getroffen werden?

Ich begleite Sie von der ersten Trennungsberatung über die Gestaltung einer Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung bis zum Abschluss des Scheidungsverfahrens.

Dabei lege ich besonderen Wert darauf, frühzeitig rechtliche und wirtschaftliche Perspektiven aufzuzeigen und unnötige Auseinandersetzungen zu vermeiden.

2. Umgangsrecht und Sorgerecht

Das Wohl der Kinder im Mittelpunkt

Wenn Eltern sich trennen, stehen sie vor der Herausforderung, ihre gemeinsame Verantwortung für die Kinder unter veränderten Bedingungen wahrzunehmen.

Fragen zum Aufenthalt der Kinder, zur elterlichen Sorge und zur Ausgestaltung des Umgangsrechts gehören deshalb zu den besonders sensiblen Bereichen des Familienrechts.

Ich unterstütze Sie bei der Entwicklung tragfähiger Betreuungs- und Umgangsregelungen, vom klassischen Residenzmodell über den erweiterten Umgang bis hin zum Wechselmodell oder zum Nestmodell.

Mein besonderes Anliegen ist es, die Interessen meiner Mandanten mit dem Wohl der betroffenen Kinder in Einklang zu bringen. Denn auch nach einer Trennung bleiben beide Eltern für ihre Kinder verantwortlich.

Wenn eine einvernehmliche Regelung nicht gelingt oder die Interessen meiner Mandantschaft bzw. der Kinder nicht ausreichend berücksichtigt werden, setze ich mich mit Nachdruck für eine angemessene gerichtliche Lösung ein.

3. Vermögensauseinandersetzung und Zugewinnausgleich

Faire Lösungen für die wirtschaftliche Zukunft

Mit einer Trennung oder Scheidung geht häufig auch die Frage einher, wie das während der Ehe geschaffene Vermögen auseinanderzusetzen ist.

Insbesondere Immobilien, Unternehmensbeteiligungen, Kapitalanlagen, gemeinsame Darlehen und sonstige Vermögenswerte können eine rechtliche und wirtschaftliche Auseinandersetzung komplex gestalten.

Ich berate und vertrete Sie bei der Ermittlung und Durchsetzung von Zugewinnausgleichsansprüchen ebenso wie bei der Abwehr unberechtigter Forderungen.

Darüber hinaus unterstütze ich Sie bei der Auseinandersetzung gemeinsamer Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie bei der Gestaltung interessengerechter Vereinbarungen.

Ziel ist eine wirtschaftlich ausgewogene und rechtlich fundierte Lösung, die Ihnen eine verlässliche Grundlage für Ihre weitere Zukunft bietet.

4. Kindesunterhalt und Trennungs- bzw. Ehegattenunterhalt

Finanzielle Ansprüche klären und absichern

Nach einer Trennung stellen sich regelmäßig Fragen zur finanziellen Absicherung der Kinder und der Ehepartner.

Wie hoch ist der geschuldete Kindesunterhalt? Besteht ein Anspruch auf Trennungsunterhalt oder nachehelichen Unterhalt? Welche Einkünfte und Belastungen sind bei der Berechnung zu berücksichtigen?

Ich prüfe und berechne Unterhaltsansprüche unter Berücksichtigung der individuellen wirtschaftlichen Verhältnisse und vertrete sowohl Unterhaltsberechtigte als auch Unterhaltsverpflichtete.

Dabei geht es nicht nur um die Durchsetzung berechtigter Ansprüche, sondern ebenso um den Schutz vor überhöhten oder rechtlich nicht gerechtfertigten Forderungen.

5. Gewaltschutz und häusliche Gewalt

Konsequenter Schutz in belastenden und bedrohlichen Situationen

Häusliche Gewalt, Bedrohungen, Nachstellungen und psychische Übergriffe erfordern schnelles und entschlossenes Handeln.

Ich unterstütze Betroffene bei der Beantragung gerichtlicher Schutzmaßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz, insbesondere bei Kontakt- und Näherungsverboten sowie bei der Zuweisung der gemeinsam genutzten Wohnung.

Soweit erforderlich, vertrete ich Ihre Interessen auch im Wege eines gerichtlichen Eilverfahrens.

Gerade in diesen Verfahren ist eine sachliche, sorgfältige und zugleich konsequente Interessenvertretung von besonderer Bedeutung.

Haltung

Einvernehmliche Lösungen, wo immer möglich. Konsequente Vertretung, wo nötig

Nicht jede familienrechtliche Auseinandersetzung muss vor Gericht ausgetragen werden.

Aus meiner Erfahrung können frühzeitige Gespräche, klare Vereinbarungen und die Bereitschaft zu einer fairen Verständigung oftmals bessere und nachhaltigere Ergebnisse erzielen als langwierige gerichtliche Streitigkeiten.

Besonders wenn Kinder betroffen sind, sollte eine Trennung nicht dazu führen, dass sie zwischen die Fronten ihrer Eltern geraten. Deshalb versuche ich, Lösungen zu finden, die die Interessen aller Familienmitglieder angemessen berücksichtigen und auch für die Zukunft tragfähig sind.

Eine einvernehmliche Lösung setzt allerdings voraus, dass beide Seiten bereit sind, sich auf einen fairen Interessenausgleich einzulassen.

Wo diese Bereitschaft fehlt, berechtigte Ansprüche verweigert werden oder die Interessen meiner Mandanten gefährdet sind, setze ich mich engagiert und mit der erforderlichen Durchsetzungskraft für deren Rechte ein.

Denn eine gute anwaltliche Vertretung bedeutet für mich, zu wissen, wann eine Einigung der bessere Weg ist, und wann es notwendig wird, konsequent für die eigenen Rechte einzustehen.

Eine feste Ansprechpartnerin

Persönliche Beratung und individuelle Begleitung

Jede Familie und jede Trennungsgeschichte ist anders. Deshalb gibt es im Familienrecht selten Lösungen, die für alle gleichermaßen passen.

Ich nehme mir die Zeit, Ihre persönliche Situation und Ihre Ziele zu verstehen, rechtliche Möglichkeiten verständlich aufzuzeigen und gemeinsam mit Ihnen eine passende Strategie zu entwickeln.

Dabei begleite ich Sie mit Einfühlungsvermögen, rechtlicher Klarheit und dem notwendigen Engagement, vom ersten Beratungsgespräch bis zu einer abschließenden außergerichtlichen oder gerichtlichen Regelung.

Wie sich die Kosten einer Scheidung und der Erstberatung berechnen, erkläre ich auf einer eigenen Seite.

Sie stehen vor einer Trennung, benötigen Unterstützung in einer familienrechtlichen Auseinandersetzung oder möchten Ihre Rechte frühzeitig klären? Ich berate Sie gerne.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zum Familienrecht

Habe ich während der Trennung Anspruch auf Unterhalt?

Ein Anspruch auf Trennungsunterhalt kann bestehen, wenn ein Ehegatte seinen angemessenen Lebensbedarf nicht aus eigenen Einkünften decken kann und der andere Ehegatte leistungsfähig ist. Maßgeblich sind insbesondere die Einkommensverhältnisse, die ehelichen Lebensverhältnisse und bestehende Unterhaltspflichten. Trennungsunterhalt und nachehelicher Unterhalt sind voneinander zu unterscheiden.

Wie wird der Kindesunterhalt berechnet?

Die Höhe richtet sich vor allem nach dem Einkommen des Elternteils, bei dem das Kind nicht lebt, und nach dem Alter des Kindes. Für minderjährige Kinder legt das Gesetz einen Mindestunterhalt in drei Altersstufen fest (§ 1612a BGB). Zur Berechnung verwenden die Oberlandesgerichte die Düsseldorfer Tabelle, eine Sammlung von Richtwerten, kein Gesetz. Der Elternteil, der ein minderjähriges Kind betreut, erfüllt seine Unterhaltspflicht in der Regel durch die Betreuung (§ 1606 Abs. 3 BGB). Vom Bedarf des Kindes wird dann das halbe Kindergeld abgezogen (§ 1612b Abs. 1 BGB).

Wer erhält nach der Trennung das Sorgerecht?

Eine Trennung oder Scheidung ändert zunächst nichts an einem bereits bestehenden gemeinsamen Sorgerecht. Entscheidungen von erheblicher Bedeutung müssen die Eltern weiterhin gemeinsam treffen. Angelegenheiten des täglichen Lebens darf grundsätzlich der Elternteil allein entscheiden, bei dem sich das Kind gewöhnlich aufhält. Kommt es zu erheblichen Konflikten, kann beim Familiengericht die Übertragung einzelner Teilbereiche oder der gesamten elterlichen Sorge beantragt werden. Stimmt der andere Elternteil nicht zu, entscheidet das Kindeswohl.

Kann ein Wechselmodell gegen den Willen eines Elternteils angeordnet werden?

Ein paritätisches Wechselmodell setzt nicht zwingend die Zustimmung beider Elternteile voraus. Ob eine annähernd hälftige Betreuung angeordnet werden kann, richtet sich jedoch nach dem Kindeswohl. Dabei spielen unter anderem die Erziehungsfähigkeit der Eltern, ihre Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, die räumliche Entfernung, Schule und Freizeitaktivitäten sowie der Wille und das Alter des Kindes eine wichtige Rolle.

Wann kann ich die Scheidung einreichen?

Voraussetzung ist, dass die Ehegatten mindestens ein Jahr getrennt leben. Stimmen beide Ehegatten der Scheidung zu, wird nach Ablauf des Trennungsjahres vermutet, dass die Ehe gescheitert ist. Leben die Ehegatten bereits seit drei Jahren getrennt, ist eine Scheidung grundsätzlich auch gegen den Willen des anderen Ehegatten möglich. Eine Scheidung vor Ablauf des Trennungsjahres kommt nur in besonderen Ausnahmefällen in Betracht, wenn die Fortsetzung der Ehe für den Ehegatten, der die Scheidung beantragt, aus Gründen in der Person des anderen eine unzumutbare Härte darstellen würde.

Wie wird der Umgang mit den Kindern geregelt?

Kinder haben grundsätzlich ein Recht auf Umgang mit beiden Elternteilen. Jeder Elternteil ist zum Umgang berechtigt und verpflichtet und hat alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum anderen Elternteil beeinträchtigt. Wie der Umgang konkret ausgestaltet wird, hängt vom Alter des Kindes, seinen Bedürfnissen, den Betreuungsmöglichkeiten der Eltern, den Entfernungen zwischen den Wohnorten und weiteren Umständen ab. Ist keine Einigung möglich, kann beim Familiengericht eine gerichtliche Umgangsregelung beantragt werden.

Brauche ich für die Scheidung einen Rechtsanwalt?

Der Ehegatte, der den Scheidungsantrag stellt, muss anwaltlich vertreten sein. Der andere Ehegatte benötigt nicht zwingend einen eigenen Rechtsanwalt, wenn er der Scheidung lediglich zustimmen möchte und keine eigenen Anträge stellt. Sobald jedoch Fragen zum Unterhalt, Zugewinnausgleich, Sorgerecht, zur Ehewohnung oder zu anderen Scheidungsfolgen streitig sind, ist eine eigene anwaltliche Beratung regelmäßig sinnvoll. Was eine Scheidung kostet, erkläre ich auf der Seite Kosten.

Hamburg-Altona

Kontakt

Rechtsanwältin Britta Horney
Friedensallee 290
22763 Hamburg